IIIB-Projektdetails

SPARC - Strategic partnerships in River Corridors



Neuer Wietzeverlauf: Blick nach Norden (Foto: Büro für Freiraumplanung Christine Früh, Hannover)

Neuer Wietzeverlauf: Blick nach Norden (Foto: Büro für Freiraumplanung Christine Früh, Hannover)

Neuer Wietzeverlauf: Blick nach Süden (Foto: Büro für Freiraumplanung Christine Früh, Hannover)

Neuer Wietzeverlauf: Blick nach Süden (Foto: Büro für Freiraumplanung Christine Früh, Hannover)

Projektbeschreibung
SPARC verfolgte das Ziel eines integrierten Flusslauf-Managements im Nordseeraum. Das Projekt sollte die Wichtigkeit der Regeneration von Flussgebieten aufzeigen und das Verständnis für ihre natürliche, kulturelle und historische Bedeutung vergrößern. Durch Vor-Ort-Projekte in den jeweiligen Partnerländern sollte demonstriert werden, wie eine integrierte Managementstrategie für Flussläufe praktisch umsetzbar ist.

Innerhalb von SPARC schlossen sich demnach Partner mit Problemen in Flusslandschaften zusammen, um gemeinsam Lösungen für Flutrisiken, sinkende Biodiversität sowie die möglicherweise nachteiligen Folgen der Naherholung zu diskutieren und gleichzeitig ein langfristiges Entwicklungskonzept für diese Bereiche zu entwickeln.

An SPARC beteiligten sich neben dem Lead Partner aus Großbritannien weitere Partner aus Dänemark, den Niederlanden, Deutschland und Schweden. Jeder der Projektpartner hatte einen eigenen Schwerpunkt gelegt, den er für alle anderen übertragbar aufarbeitete. So konnte die Erfahrung und Kenntnis der anderen Partner für das eigene lokale Projekt genutzt werden. Durch den so genannten „SPARC-Check“ fand eine ständige Rückkopplung über die Ergebnisse und das weitere Vorgehen in der Projektarbeit statt.

    Ergebnisse des deutschen Partners
    Langenhagen hatte innerhalb von SPARC eines der kleinsten Projektgebiete mit ca. sechs Hektar Fläche. Innerhalb der Projektarbeit wurde ein Teil der Auenlandschaft des Flusses Wietze renaturiert. Vorherige Ackerflächen wurden in Feuchtwiesen und Tümpel umgewandelt und der Wietze wurde die Form eines Mäanders gegeben. In der Wietzeaue sollten ursprünglich dort beheimatete und heutzutage gefährdete Tierarten wieder einen Lebensraum finden.

    Ein zentraler Aspekt innerhalb der Projektarbeit in Langenhagen war die Einbeziehung der lokalen Bevölkerung und der Politik in den Projekthergang. Von dieser partizipativen Vorgehensweise sollten und wollten die anderen Partner lernen. Daher wurden in Langenhagen drei Faltblätter sowie eine darstellende DVD für die Projektpartner erarbeitet.

    Gesteckte Ziele hinsichtlich der Verbesserung der örtlichen Fauna konnten in Langenhagen als erreicht nachgewiesen werden und auch die Hydraulik der Wietze hat sich stabilisiert. Mit Hilfe der EU-Partner, vor allem der niederländischen, konnte gezeigt werden, welche Flussmanagementstrategien auch auf einer verhältnismäßig kleinen Fläche möglich sind.

    Leadpartner
    Environment Agency, Solihull

    Leadpartner-Land
    Großbritannien

    Weitere Partner
    Nordjyllands County, Aalborg Ost (DK); Ringkjoebing County, Ringkjoebing (DK); Drenthe Province, Assen (NL); District Administration of Gunnared, Göteborg (SE); Institute for Geo- and Bioarchaeology, Amsterdam (NL)

    Weitere deutsche Partner
    Stadt Langenhagen, Langenhagen

    Projektansprechpartner/Kontakte in Deutschland
    Dr. Regine von der Haar
    Projektleiterin Sonderprojekte im Rats- und Bürgermeisterbüro
    Stadt Langenhagen
    Marktplatz 1
    30853 Langenhagen
    Tel.: 0511 7307-9469
    dr.regine.vonderhaar(at)langenhagen.de

    Gesamtbudget
    4.190.300 €,
    davon 2.095.200 €EFRE

    Budget des deutschen Partners
    284.000 €,
    davon 142.000 € EFRE

    Förderung durch andere Institutionen
    -

    Laufzeit
    Oktober 2005 - Juni 2008


    Themenfelder und Schlagworte
    Verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt, Risikomanagement an Flüssen und Küsten, Natur und Umwelt/Umweltschutz, Risikomanagement, Wassermanagement, Dänemark, East Midlands, Niedersachsen, Noord-Nederland, West-Nederland, Schweden, Deutschland, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Großbritannien, Eastern, North East, Scotland, Yorkshire and The Humber, Niederlande, Oost-Nederland