IIIB-Projektdetails
TEN 3 - Transnational Ecological Network 3

Brualer Schloot an der Grenze zu den Niederlanden: Biotopgestaltung im Seiten-raum
Projektbeschreibung
Das Ziel von TEN 3 war die grenzübergreifende Vernetzung von Feuchtgebieten mit Hilfe ökologischer Korridore. Keimzelle des TENProjektes war das Ergebnis einer von der NHI (Neue Hanse Interregio)/AG Umwelt geschaffenen Verschmelzung der bremischniedersächsisch-niederländischen Gewässerschutz- und Fischotterprogramme. Die gleichartigen Interessen innerhalb der beteiligten Partner im Nordseeraum führten zu einer gemeinsamen Projektfindung. Ansätze und Ziele von TEN waren zum einen die Verdeutlichung der Notwendigkeit (grenz)übergreifender, ökosystembezogener Planung und Umsetzung (ökologisches Netzwerk), das Aufzeigen von faktischen Positiveffekten ökologischer Landschaftskonzepte für andere Nutzungsinteressen sowie die Dokumentation der gemeinsamen hohen Zielsetzung von Gewässerschutz und -entwicklung. Des Weiteren spielten der transnationale Erfahrungsaustausch unter den Projektpartnern bei vergleichbaren Zielsetzungen sowie die Einbringung nationaler Projekte in den europäischen Kontext, u.a. mit dem Ziel der dadurch beförderten Umsetzung, eine zentrale Rolle.
Innerhalb von TEN 3 wurden mehrere grenzübergreifende Pilotprojekte durchgeführt, die auf den Arbeitsgrundlagen der Vorgängerprojekte aufbauten. Darüber hinaus wurde ein integriertes Konzept für Wassermanagement, Raumplanung und die wirtschaftliche Entwicklung ländlicher Gebiete entwickelt. Dieses ergänzte die Entwicklung ökologischer Korridore und die Verbindung von Natura 2000-Gebieten mit anderen Feuchtgebieten und machte deutlich, dass die Umsetzung ökologischer Ziele ebenfalls auch Vorteile für ökonomische Ziele haben kann.
Ergebnisse des deutschen Partners
Niedersachsen:
Während aller Phasen von TEN wurde intensive Öffentlichkeitsarbeit über Ergebnisse und Projektarbeit betrieben. Über den Internet-Auftritt lassen sich Zwischenberichte als Broschüren, Faltblätter über die Pilotprojekte sowie eine Abschlussbroschüre über TEN 3 und die durchgeführten Pilotprojekte einsehen.
In Niedersachsen wurden Perspektiven für Umsetzungsmöglichkeiten zur Naturierung eines naturfernen Gewässers (Brualer Schloot) entwickelt. Die Umsetzungsmöglichkeiten wurden innerhalb unterschiedlicher Verantwortungsbereiche und Maßnahmenträger von verschiedenen Interessensgruppen (z.B. Gemeinden, Unterhaltungsverband) aufgezeigt.
Während des Projektes fanden darüber hinaus Diskussionen und Weiterentwicklungen der Planungskonzepte mit den betroffenen Interessensgruppen/potenziellen Maßnahmenträgern statt. Außerdem wurden exemplarische Maßnahmen umgesetzt sowie Seminare abgehalten, Öffentlichkeitsarbeit betrieben und Publikationen herausgegeben.
Bremen:
Bremen war von vornherein am Fischotterprojekt der NHI und an allen Phasen von TEN beteiligt. Im Rahmen von TEN 3 wurde in Bremen kein Pilotprojekt durchgeführt. Allerdings bestand großes Interesse sich weiterhin an dem internationalen Austausch zu beteiligen. Darüber hinaus konnte Bremen allgemeines Wissen und Erfahrungswerte im Bereich ökologisches Management und Politikeinbindung sowie Erfahrungen in der Umgestaltung von Fließgewässern und der Errichtung ökologischer Korridore wie z. B. bei der Umgestaltung des Wümme-Nordarmes in das Projekt einbringen.
Der grenzübergreifende Austausch hat für Bremen Erfahrungen einerseits in der Einbeziehung von Betroffenen, Nutzergruppen und Politik sowie andererseits über die Mentalität der Menschen in den unterschiedlichen Ländern ermöglicht. Gerade durch die Umsetzung der Pilotprojekte wurden wertvolle Erkenntnisse über Umgestaltung von Fließgewässern, Einbeziehung von Interessengruppen sowie Öffentlichkeitsarbeit vor Ort erzielt.
Während aller Phasen von TEN wurde intensive Öffentlichkeitsarbeit über Ergebnisse der Projektarbeit betrieben. Über den Internet-Auftritt gibt es Zwischenberichte als Broschüren, Faltblätter über die Pilotprojekte sowie eine Abschlussbroschüre über TEN 3 und die durchgeführten Pilotprojekte.
Leadpartner
Drenthe Province, Assen
Leadpartner-Land
Niederlande
Weitere Partner
Groningen Province, Groningen (NL); Overijssel Province, Zwolle (NL); Norfolk County, Norwich (UK); Suffolk County, Department of Environment and Transport, Ipswich, Suffolk (UK)
Weitere deutsche Partner
Bezirksregierung Weser-Ems, Oldenburg; Senator für Bau, Umwelt und Verkehr der Freien Hansestadt Bremen, Bremen
Projektansprechpartner/Kontakte in Deutschland
Niedersachsen:
Ingolf Faida
Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten-und Naturschutz (NLWKN)
Ratsherr-Schulze-Str. 10
26122 Oldenburg
Tel.: 0441 799-2293
ingolf.faida(at)nlwkn-ol.niedersachsen.de
Bremen:
Henrich Klugkist
Der Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa
Ansgaritorstraße 2
28195 Bremen
Tel.: 0421 361-6660
Henrich.Klugkist(at)Umwelt.Bremen.de
Gesamtbudget
4.004.000 €,
davon 2.002.000 € EFRE
Budget des deutschen Partners
Niedersachsen:
164.200 €,
davon 82.100 € EFRE
Bremen:
68.000 €,
davon 34.000 € EFRE
Förderung durch andere Institutionen
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Laufzeit
Februar 2003 - November 2004
Themenfelder und Schlagworte
Verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt, Natur und Umwelt/Umweltschutz, Stadt- und Regionalentwicklung, Wassermanagement, Noord-Nederland, Oost-Nederland, Niedersachsen, Bremen, Eastern, Deutschland, Hamburg, Schleswig-Holstein, Großbritannien, East Midlands, North East, Scotland, Yorkshire and The Humber, Niederlande, West-Nederland
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