Details stattgefundener Veranstaltungen

Dokumentation: 22. November - 02. Dezember 2011: Die Nordsee in Brüssel – Veranstaltung und Ausstellung



                          

 

Welchen Beitrag hat die transnationale Kooperation zum territorialen Zusammenhalt in der Europäischen Union und speziell in der Nordseeregion geleistet? Wie sollten die Interreg-Programme ab 2013 aussehen? Und an wen sollten sie sich richten?

 

Diese und weitere Fragen stellen die norddeutschen Bundesländer in ihrem im Jahr 2010 gestarteten Projekt "Mit vereinten Kräften – Ergebnisse und Perspektiven von Interreg B" (mehr dazu). Nun präsentierten sie die Ergebnisse gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Urbanistik bei einer Diskussionsveranstaltung in Brüssel. Auf Einladung der Bundesländer Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein trafen sich am 22. November 2011 rund 90 Gäste in Brüssel im Ausschuss der Regionen (AdR) und diskutierten Ergebnisse und Perspektiven von Interreg B am Beispiel des Nordseeprogramms aus norddeutscher Sicht.

 

                             

 

Die Projektergebnisse umfassen eine Expertise mit Empfehlungen zur strategischen und inhaltlichen Positionierung des Interreg B Nordseeprogramms in der neuen Förderperiode ab 2014 sowie eine Ausstellung und eine zugehörige Broschüre, welche anhand erfolgreicher Projekte mit deutscher Beteiligung exemplarisch die Möglichkeiten und Erfolge der transnationalen Zusammenarbeit im Nordseeraum darstellen. Die Ausstellung war vom 22. November bis zum 02. Dezember 2011 in den Räumlichkeiten des AdR zu sehen.

 

                        

 

Der niedersächsische Minister für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung, Gert Lindemann, eröffnete die Veranstaltung. Colin Wolfe von der Generaldirektion Regionalpolitik der Europäischen Kommission stellte daraufhin die Strukturfondsverordnungen 2014 – 2020 kurz vor. Die Entwürfe setzen zukünftig auf eine starke thematische Fokussierung der Interreg B - Programme. Die im Auftrag der vier norddeutschen Bundesländer durch das Deutsche Institut für Urbanistik (DIfU) erstellte Expertise, welche anschließend von Daniel Zwicker-Schwarm präsentiert wurde, fordert im Gegensatz dazu auch weiterhin eine breite inhaltliche Basis für Interreg-Projekte. Dies wird sicherlich ein wichtiger Diskussionspunkt zur Zukunft der Interreg-Programme sein, was sich bereits bei der folgenden, mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Interreg-Experten besetzten Diskussionsrunde zeigte.

 

Welche Möglichkeiten die bisherige, breit angelegte Programmbasis eröffnet, zeigte die Vorstellung von vier Projekten zu den Themen Innovation (Power Cluster), nachhaltige Mobilität (Care North), demografischer Wandel (DC Noise) und nachhaltige Regionalentwicklung (C2CI). Die deutschen und internationalen Projektvertreter hoben den Nutzen der transnationalen Kooperation für Ihr jeweiliges Themenfeld hervor, welche neben dem lokalen auch einen echten europäischen Mehrwert bergen kann.

 

                      

 

 Link